Beispiel der Entwicklung
Um zu verdeutlichen wie man die Chakra-Lehre im Lichte der Entwicklungszyklen anwenden kann folgt später ein kleines Beispiel bezogen auf die ersten zwei Lebensjahre...
Um zu verdeutlichen wie man die Chakra-Lehre im Lichte der Entwicklungszyklen anwenden kann folgt später ein kleines Beispiel bezogen auf die ersten zwei Lebensjahre...
Um zu verdeutlichen wie man die Chakra-Lehre im Lichte der Entwicklungszyklen anwenden kann folgt später ein kleines Beispiel bezogen auf die ersten zwei Lebensjahre.
Diese stehen ganz im Zeichen des Basis-oder auch Wurzelchakras. Das Muladharachakra beinhaltet die Lebensthemen:
Urvertrauen, Beziehung zur Erde, Stabilität und Durchsetzungskraft!
Unser Fundament bezüglich dieser Themen und unser Umgang mit ihnen im späteren Leben wird in den ersten sieben Lebensjahren gelegt. Das Hauptthema für die ersten sieben Lebensjahre (den ersten Lebenszyklus) wird also vom Wurzelchakra bestimmt.
Die "Nebenthemen", welche sich nun jährlich hinzufügen, sind wiederum die Themen eines jeden Chakras. Hier jedoch immer nur als Zusatz und Erfüllungshilfe für das siebenjährige Hauptthema.
Beispiel erster Lebenszyklus:
erstes Lebensjahr- Hauptthema Wurzelchakra / Zusatzthema Wurzelchakra
zweites Lebensjahr- Hauptthema Wurzelchakra / Zusatzthema Sexualchakra
drittes Lebensjahr- Hauptthema Wurzelchakra / Zusatzthema Solarplexuschakra
viertes Lebensjahr- Hauptthema Wurzelchakra / Zusatzthema Herzchakra
fünftes Lebensjahr- Hauptthema Wurzelchakra / Zusatzthema Kehlchakra
sechstes Lebensjahr- Hauptthema Wurzelchakra / Zusatzthema Stirnchakra
siebtes Lebensjahr- Hauptthema Wurzelchakra / Zusatzthema Kronenchakra
Ab dem achten Lebensjahr wechselt das Hauptthema zum zweiten Chakra und die Zusatzthemen fügen sich jährlich hinzu, jedoch immer aus der Sicht zur Vertiefung des Hauptthemas.
Nun aber endlich das Beispiel bezogen auf die ersten beiden Lebensjahre:
Nehmen wir einmal an ein Säugling ist von seinen Eltern mit allem versorgt worden (es wurde gefüttert, trocken gelegt, man hat mit ihnen gespielt, usw.) und wird nun zu schlafen gelegt. Kurz nachdem es liegt beginnt es zu schreien. Nun gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Ein Elternteil geht hin, nimmt das Baby hoch, redet beruhigend auf das Kind ein, tröstet es, usw.
2. Die Eltern sagen sich, das Kind hat alles bekommen was es braucht, lasst es schreien, es wird schon einschlafen
Hier wird nun der Grundstock für Urvertrauen und Stabilität gelegt. Ein Kind, dessen Eltern wie unter 1 beschriebenen handeln, wird ein unerschütterliches Urvertrauen entwickeln, da es weiß, egal was passiert, egal wie oft ich " Schreie", es wird immer jemand Dasein der mich hält, der mich tröstet, der mich auffängt.
Was glaubst du wie es einem Menschen ergeht, dessen Eltern wie unter zwei beschrieben gehandelt haben?
Verliert ein Kind in seiner Entwicklung der ersten Jahre dieses Urvertrauen, das Gefühl der Geborgenheit und der Sicherheit, wird es als Heranwachsender immer mehr im außen, im materiellen danach suchen. Es wird Beziehungen zu Dingen statt zu Menschen aufbauen.
Schauen wir nun auf das zweite Lebensjahr. Hier gesellt sich zu dem Grundthema des Wurzel-Chakras für die ersten sieben Lebensjahre das einjährige Zusatzthema des 2. Chakras hinzu. Nun beginnt das Kind seine Sinnlichkeit zu entdecken. Berührungen und Körperkontakt nehmen an Bedeutung zu, welche das Kind in dieser Zeit bewusster erfährt und ausdrückt.
Hier nun ist es sehr wichtig, dass nicht versucht wird, dem Kind eine Haltung aufzuzwingen, da es sonst beginnt Emotionen zurückzuhalten und in einer Form zu erstarren. Gestatten wir dem Kind seine Emotionen einfach nur zu erleben und spielerisch mit ihnen umzugehen, kann es innerhalb kürzester Zeit alle negativen emotionalen Prägungen, auch aus früheren Leben, auflösen.
Hierbei sollten sich die Eltern bewusst machen, dass ein Kind in diesem Alter niemals berechnend Negativität und Zorn zum Ausdruck bringt. Ein Kind in diesem Alter ist nur zornig, weil ein natürliches Bedürfnis enttäuscht wurde. Beginnt es wütend zu schreien, löst es die entstandene Blockade und das Kind wird von ihr befreit.
Seinem Kind diese Ausbrüche zu gestatten ist sicherlich nicht immer leicht, da die meisten Menschen selbst nie lernten ihre Emotionen bewusst herauszulassen. So geben sie dem Kind unbewusst die Botschaft, solange wie du hier herum schreist, solange du deinen Emotionen freien Lauf lässt, können wir dich nicht 100% lieben. Nach dem Motto: " so wie du bist, bist du nicht gut genug."
Da wir als Eltern die ersten Lehrmeister für das junge Leben sind, übernimmt es unsere Haltung des Urteilens.
Um unsere Liebe nicht zu verlieren, werden die ungeliebten Anteile seiner selbst von dem Kind verdrängt. Dies hat zur Folge, dass eine Blockade entsteht, welche einen Mangel an Urvertrauen im emotionalen Bereich aufbaut und das Sakralchakra ist blockiert.
Im Erwachsenenalter schließlich fällt es dann schwer offen seine Emotionen zum Ausdruck zu bringen und ihre Natürlichkeit zu akzeptieren. Es werden grobe sinnliche Reize gebraucht, um überhaupt etwas zu empfinden und andere Menschen werden als Objekte betrachtet, die nur der eigenen Befriedigung dienen
In diesem Beispiel wurden die ersten beiden Lebensjahre kurz beleuchtet. In den ersten sieben Jahren steht immer das Thema" Urvertrauen" im Mittelpunkt. Jedes einjährige Nebenthema bezieht sich darauf Urvertrauen in dem dazu gehörenden Chakra aufzubauen, dessen einjähriges Thema die Grundthematik des siebenjährigen Hauptthemas ergänzt.
Die weitere Entwicklung kann auf Grund der Chakrenlehre selbst nachvollzogen werden. Schaut man sich das jeweilige Grundprinzip und die dazu gehörende Lernaufgabe für das Hauptthema des siebenjährigen Rhythmus an, muss man dies nur mit den jeweiligen Jahresrhythmen kombinieren.
Ich hoffe mich mit diesen Ausführungen einigermaßen verständlich ausgedrückt zu haben und ein wenig von den menschlichen Entwicklungszyklen im Lichte der Chakra-Lehre vermittelt zu haben.
Ein wenig kombinieren und ein wenig Reflektion, das eigene Leben und die eigenen Lernaufgaben betreffend, lassen einen schnell erkennen, wie mit der Chakrenlehre die menschlichen Entwicklungszyklen beschrieben werden können.
Leider ist diese Thematik ein wenig aufwendiger und wenn ich hier einen kompletten Lebensrhythmus = 49 Lebensjahre aufzeigen würde, müsste ich wohl ein Buch schreiben.
Übrigens beginnt mit dem 50.ten Lebensjahr der Lebensrhythmus noch einmal, diesmal nur auf einer "höheren Oktave". Einige Menschen haben das große Glück einen kompletten Durchlauf zweimal erleben zu können.
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