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Beispiel der Entwicklung

Beispiel der Entwicklung

Um zu verdeutlichen wie man die Chakra-Lehre im Lichte der Entwicklungszyklen anwenden kann folgt später ein kleines Beispiel bezogen auf die ersten zwei Lebensjahre...

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Entwicklungszyklen im Licht der Chakren

Alles im Universum unterliegt bestimmten Zyklen. Dies können wir auch bei der Entwicklung von Pflanzen und Lebewesen beobachten. Bei einer Pflanze erscheint nach der Aussaat zuerst der Keim, dann folgen Blätter, Knospen, Blüten und zum Schluss die Frucht. Hierbei wird immer wieder eine fest vorgelegte Reihenfolge der Entwicklungsstufen eingehalten, welche nicht beliebig austauschbar ist.

Da der Kosmos (= Ordnung) auf allen Ebenen diesen vorgegebenen Entwicklungsstufen entsprechend aufgebaut ist, liegt es recht nahe, dass auch der Mensch einem bestimmten Muster innerhalb seiner Entwicklung folgt. Dies nicht nur auf körperlicher Ebene, körperliches Wachstum vom Baby bis hin zum ausgewachsenen Menschen, sondern auch auf geistiger spiritueller Ebene.

So nimmt der Mensch täglich an Fähigkeiten und Erfahrungen, sowohl auf körperlicher, als auch auf geistig seelischer Ebene zu. Doch nicht zu jeder Zeit ist jedes Lebensthema, jede Lernaufgabe gleich wichtig. Wenn wir das Ganze einmal genauer betrachten, erkennen wir, dass es zu ganz bestimmten Zeiten auch immer ganz bestimmte Aufgaben gibt, welche es, zu eben diesen Zeiten, zu lösen gilt.

Wenn diese Aufgaben auch immer wieder in anderen Gewändern erscheinen, so dass jeder meint, nur er habe so eine Aufgabe zu lösen, können wir doch generell feststellen, dass wir eine bestimmte Entwicklung mit den dazugehörenden Lebensthema nur in einer bestimmten Lebensepoche optimal vollziehen können.

Diese Erkenntnis fügt sich nahtlos in das Wissen um die Aufgaben unseres Chakrensystems ein.

So durchschreiten wir auch aus der sicht der Chakrenlehre alle sieben Jahre ein Haupt-Chakra, dessen Eigenschaften während dieser Zeit zum Grundthema unseres Lebens werden. Es beginnt hierbei mit dem Basis-Chakra und setzt sich, aufsteigend im Sieben-Jahres-Rhythmus, bis zum Kronen-Chakra fort.

Dieses siebenjährige Grundthema des durchlaufenden Chakras ist wiederum unterteilt in zusätzliche sieben Einjahresrhythmen. Diese Jahresrhythmen dienen dazu unser Grundthema sozusagen aus sieben verschiedenen Blickrichtungen zu betrachten.

(Hierbei sind die vorhergehende Seiten mit den Themen der Chakrenlehre zur Veranschaulichung äusserst dienlich. Dort werden die Themen und Lernaufgaben eines jeden Chakras dargestellt.)

Wie Haupt- und Nebenthemen miteinander das jeweilige Chakra beeinflussen, im postiven, wie im negativem Sinne, versuche ich auf der folgenden Seite kurz anzureißen.

So ist es beispielsweise sehr schwierig mit 25 eine Entwicklung nachzuholen, die wir im Alter von fünf oder auch zehn Jahren versäumt haben.

Und so steht das Lebensgebäude mancher Menschen ein Leben lang auf einem wackligen Fundament, da sie in jungen Jahren bestimmte Erfahrungen nicht machten, beziehungsweise nicht lösen durften, oder ihre Fähigkeiten in dieser Zeit nur ungenügend ausgebildet wurden.

Dieses Wissen um die Lebenszyklen ist nicht neu. Verschiedene Schulungssysteme, wie z. B. die Waldorfschulen, nutzen es, um ihre Schüler entsprechend der Lebenszyklen auf das Leben vorzubereiten. So beschreibt schon der Begründer der anthroposophischen Bewegung, Rudolf Steiner, in seinem Buch "Vom Lebenslauf des Menschen" einen deutlich gegliederten Lebenslauf, welcher sich im sieben Jahresrhythmus fortsetzt bzw. unterteilt.

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