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Bevor ich auf die sieben Hauptchakren im Einzelnen eingehe, ist es natürlich von Vorteil überhaupt zu wissen, was ein Chakra ist und wie es innerhalb der Energielehre gesehen wird.

Innerhalb der Esoterik und der Energielehre spricht man von Energiekörpern, Aura, Chakra, Meridianen und Vielem mehr. Dies alles sind ineinander übergreifende Aussagen, die ein Gesamtbild dessen abgeben, was "Mensch" ist, ausserhalb der Wahrnehmung unserer fünf Sinne.

So besitzen wir neben unserem, mit dem physischen Auge sichtbaren Körper weitere sogenannte Energiekörper, welche in ihrer Gesamtheit unsere Aura bilden. Hierbei steht jeder dieser Körper mit unseren Chakren in Verbindung. Über diese nehmen wir Energien (Schwingungen) auf, welche uns sowohl positiv, als auch negativ beeinflussen können.

Der Begriff Chakra
kommt aus dem Sanskrit und bedeutet soviel wie Rad oder Kreis. Er beschreibt die feinstofflichen Energiezentren unseres Körpers. Über die Chakren findet ein Austausch der Energien des Menschen mit den Energien des Kosmos und der feinstofflichen Welt statt. Die Bezeichnung Rad passt nicht ganz, da man sie sich eher als Energiewirbel, welche sich trichterförmig öffnen vorstellen kann. Diese Wirbel befinden sich in ständig kreisender Bewegung, wodurch sie Energien aussenden, aber auch in die Energiekörper hinein saugen.

In den meisten Lehren wird davon ausgegangen, dass jeder Mensch sieben sogenannte Hauptchakren hat. Diese werden als Blütenkelche des Lotus dargestellt, was ihrer Trichterform entspricht, wobei die Anzahl der Blütenblätter, je nach Chakra variiert. Die Anzahl der Blütenblätter ist gleichzusetzen mit der Anzahl der feinstofflichen Energiekanäle, welche mit dem jeweiligen Chakra verbunden sind. Diese feinstofflichen Kanäle kann man in etwa mit unserem Blutkreislauf vergleichen. Statt Blut werden hier die verschiedensten Formen von Energien transportiert, welche über die Chakren gesteuert werden. Das Äquivalent zu den Adern des Blutkreislaufs sind die Nadis des Energiekreislaufs.

Hierbei sind jedem der sieben Chakren ganz bestimmte Funktionen zugeordnet, welche aufeinander aufbauen. Ein Teil der Funktionen bezieht sich auf den menschlischen Entwicklungsprozess, vom Urvertrauen im Wurzelchakra, dessen Basis als Kind gelegt wird, bis zur Erkenntnis des Universums im Alter, welches sich im Kronenchakra spiegelt.

Jedes Chakra ist zudem mit bestimmten Körperfunktionen, Organen und Drüsen verbunden, welche durch die Energie der Chakren versorgt und gesteuert werden.

Befinden sich alle Chakren in einem harmonischen Fluss, sind sie alle frei von Blockaden und geöffnet, dann befindet sich auch der Mensch selbst im absolutem Gleichgewicht. Jedoch sind bei den meisten Menschen, durch Erziehung und äussere, sowie innere Einflüsse einige Chakren blockiert. Da, wie erwähnt, die Chakren auch mit unserem Körper korespondieren, äussert sich dies auch in körperlichen oder psychischen Beschwerden, bis hin zu Krankheit.

Um mit seinen Chakren zu arbeiten, um eventuelle Blockaden zu lösen, kann man sich der jedem Chakra zugeordeneten Farbe, des Tons, des Symbols und weiterer Dinge bedienen, welche in den Begriffserklärungen zu jedem Chakra näher aufgeführt sind.

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